Versicherungen
Das Niveau der gesetzlichen Altersvorsorge ist heute niedriger denn je und es fällt weiter.
Zeitgleich mit der steigenden Lebenserwartung der Bevölkerung, werden in Deutschland immer weniger Kinder geboren. So entsteht ein Missverhältnis von Einzahlern und Rentenempfängern. Dadurch ist die Effektivität des bestehenden Generationenvertrages nicht gewährleistet, nach dem die ältere Generation darauf angewiesen ist, dass die Nachfolgende ihre Rentenansprüche finanzieren kann.
Um im Ruhestand dennoch nicht af den gewohnten Lebensstandard verzichten zu müssen, empfiehlt es sich, zusätzlich eine private Rentenversicherung abzuschließen. Hierbei sind sie allein für Ihre Vorsorge im Alter verantwortlich, können deren Höhe und den Rentenbeginn flexibel festlegen und sind nicht auf die Zahlungsfähigkeit anderer Generationen angewiesen.
Der Staat begünstigt diese Eigeninitiative in Form entsprechende Steuervorteile. So muß beispielsweise nur ein verminderter Ertragsanteil aus Ihrer Rentenversicherung versteuert werden.
Die private Rentenversicherung hat viele Vorteile. Der Versicherungsnehmer kann selbst wählen, ob er im Ruhestand ein Extrageld in Form lebenslanger monatlicher Rentenzahlungen, oder lieber eine einmalige, entsprechend hohe, Kapitalauszahlung bevorzugt. Ebenso kann er, je nach Versicherungsmodell, auch einmalig Kapital einzahlen und dies für sich arbeiten lassen. So beispielsweise bei der fondgebundenen Rentenversicherung.
Jede private Rentenversicherung ist grundsätzlich mit verschiedenen anderen Vorsorge Modellen wie der Hinterbliebenenvorsorge, der Pflegerente oder der Berufsunfähigkeitsversicherung kombinierbar.
Grundsätzlich sind die privaten Versicherungen flexibler, als die gesetzlichen. Sie passen sich an ihre wechselnden Lebensumstände an. So können sie Ihren Vertrag beispielsweise kurzfristig beleihen oder die Beiträge während der Babypause auf ein Minimum reduzieren.
Autor: Holger Schnittker
KFZ Versicherung
Wer mit einem Kraftfahrzeug auf öffentlichen Straßen fahren will ist laut Gesetz verpflichtet, eine gültige KFZ Versicherung für das Kraftfahrzeug abgeschlossen zu haben. Die KFZ Versicherung unterteilt sich in Haftpflichtversicherung, Teilkaskoversicherung und in die Vollkaskoversicherung. Eine Haftpflicht muss man für ein Fahrzeug abschließen, denn sie kommt für einen Unfall auf, der selber verschuldet wurde und trägt alle Zahlungen an den Unfallgeschädigten.
Die KFZ Versicherung kann man zwischen der Teilkasko-Versicherung oder der Vollkasko- Versicherung auswählen. Die Teilkasko versichert nur Schäden am Auto, die durch einen Diebstahl entstehen, wie durch Brand, Sturm, Hagel, Wildunfall und bei einem Glasbruch, aber nur, wenn sie nicht selber verschuldet wurden.
Die KFZ- Vollkasko- Versicherung versichert auch bei Diebstahl, Brand, Unwetterschäden, Vandalismus und bei einem Glasbruch und sie zahlt selbst dann noch, wenn die Schäden am Fahrzeug selber verursacht wurden.
Es werden natürlich keine Schäden von den Versicherungen beglichen, die zum Beispiel durch Trunkenheit am Steuer oder durch grobe Fahrlässigkeit verursacht wurden.
Autor: Sabrina Fries
Wechsel zur privaten Krankenversicherung
Als Berufseinsteiger bleibt einem meist nichts anders übrig als zunächst einmal Mitglied der gesetzlichen Krankenkasse zu werden - denn um in die private Krankenversicherung wechseln zu können muss man über ein bestimmtes Einkommen beziehungsweise über ein Mindesteinkommen verfügen. Nach ein paar Jahren im Beruf ist es dann meist so, dass man entsprechend gut verdient und in die private Krankenversicherung wechseln kann. Dieser Wechsel ist in den meisten Fällen sehr lohnenswert - schließlich kann man auf diese Art und Weise seine Versicherungsausgaben verringern. Denn im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung ist die Höhe des Versicherungsbeitrags nicht vom Einkommen abhängig und somit kommt man günstiger davon.
Aber nicht nur die Senkung des Versicherungsbeitrags spricht für einen Wechsel in die private Krankenversicherung. Denn wie inzwischen allgemein bekannt ist, haben Privatversicherte auch beim Arztbesuch entsprechende Vorteile. So gibt es beispielsweise Ärzte die ausschließlich Privatpatienten behandeln. Besonders bemerkbar macht sich der Unterschied der Krankenversicherung bei Krankenhausaufenthalten oder auch beim Kauf von Medikamenten.
Wenn man sich für einen Wechsel der Krankenkasse entscheidet, dann gilt es natürlich die richtige Versicherungsgesellschaft zu finden, bei der man seine private Krankenversicherung abschließt. Schließlich gibt es zahlreiche Versicherungsanbieter - und die bieten allesamt ganz unterschiedliche Versicherungstarife an. Diese Tarife unterscheiden sich sowohl bei den Kosten als auch beim Versicherungsumfang. Deshalb sollte man die angebotenen Tarife genau miteinander vergleichen. So findet man beispielsweise im Internet sehr gute Informationsseiten und Versicherungsvergleiche, die eine große Hilfe darstellen. Alternativ kann man sich auch an einen Versicherungsmakler oder Versicherungsvermittler wenden, der einen berät und gleichzeitig dabei hilft die passende Versicherungsgesellschaft zu finden.
Autor: Heinz Wiedow
|