Textilien
Eine schöne Dekoration, doch sie haben auch Schattenseiten
Wer hat nicht gerne Teppiche in seinen eigenen vier Wänden? Sei es ein schmucker Dekorationsteppich im Wohnzimmer, ein schmutzabweisender und besonders strapazierfähiger Teppich unter dem Esstisch oder einen wohlig weicher im Schlafzimmer, Teppiche schaffen in jedem Wohnraum einfach eine heimelige Atmosphäre und schmücken diesen dabei auch. Außerdem tragen sie nebenbei sehr viel zu einer angenehmeren Akustik im Raum bei. Nicht zu vergessen ist auch der praktische Effekt, den häufig billige Flickenteppiche erfüllen, nämlich einfach den kühlen oder kalten Boden zu überdecken.
Doch gibt es, wie so oft, auch eine Kehrseite der Medaille. Teppiche bedeuten zusätzliche Arbeit. Denn ist man auch noch so vorsichtig und sorgfältig im Umgang mit diesen, wird sich der eine oder andere Fleck oder generell eine Verschmutzung des Teppichs, nicht vermeiden lassen. Die Reinigung bedeutet dann – natürlich abhängig von der jeweiligen Art und Qualität des Teppichs – einen zusätzlichen Arbeitsaufwand. Als Vergleich dazu: ein Fliesenboden wird einfach mit einem Wisch vom Schmutz befreit. Erfüllt ein Teppich nun „nur“ einen praktischen Effekt und ist dieser vielleicht zusätzlich häufig dem Schmutz ausgesetzt, so werden hier oft Flickenteppiche verwendet. Diese sind zumeist sehr strapazierfähig, ja fast schon unverwüstlich. Flickenteppiche haben auch – und das ist wohl das beste Argument für die Verwendung dieser – einen vergleichsweise niedrigen Preis, da die Herstellung sehr kostengünstig erfolgen kann. Weiters kann der Flickenteppich auch problemlos in der Waschmaschine gereinigt werden, was bei vielen anderen, wertvolleren Teppichen zumeist nicht zu empfehlen ist.
Ein weiteres Problem bei Teppichen oder Heimtextilien allgemein, aber sehr speziell bei Flickenteppichen, ist die Rutschgefahr. Speziell bei sehr glatten Untergründen, wie beispielsweise Parkettböden oder sehr glatten Fliesen, machen sich Flickenteppich sehr schnell selbstständig. Ein gewisses Verletzungsrisiko ist – vor allem wenn man im Stress ist – in jedem Fall gegeben und sollte eingedämmt werden. Dieses Problem kann aber meist unproblematisch, durch eine rutschfeste, meist gummiartige Unterlage gelöst werden.
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Warum der Begriff „Heimtextilien“ häufiger verwendet werden sollte
Im täglichen Sprachgebrauch kaum verwendet und doch nirgends mehr wegzudenken: die Heimtextilien. Würde die Häufigkeit der Verwendung des Begriffes „Heimtextilien“ etwas über seine Wichtigkeit im Alltag des Menschen aussagen, so könnte man annehmen, das tägliche Leben wäre auch ohne diese Utensilien – welche unter den Begriff der Heimtextilien fallen – möglich. Doch sehen wir uns einmal an, was wirklich alles dazugezählt werden darf. Wie der Name ganz klar aussagt, bezeichnet dieser Begriff sämtliche „Textilien“, die im „Heim“, also in den eigenen vier Wänden, beziehungsweise dem Wohnbereich, verwendet werden. Dazu zählen unter anderem sämtliche Textilien aus dem Bad und der Küche, wie beispielsweise Geschirr-, Hand- oder Badetücher. Weiters machen Tischdecken einen großen Bereich der Heimtextilien aus und auch die speziellen abwaschbaren Tischdecken dürfen natürlich dazugezählt werden. Neben Bettwäsche und anderen Textilutensilien, wie zum Beispiel Kopfkissenbezüge, können auch Teppiche in diese Kategorie mit aufgenommen werden. Wird einem also bewusst, was alles unter dem Wortlaut „Heimtextilien“ gemeint sein kann, so sollte dieser Begriff wirklich häufiger verwendet werden.
Betrachtet man nun speziell das Thema Tischdecken genauer – ein Textilprodukt, welches eigentlich in keinem Haushalt abgehen darf – so werden schon immer die speziellen abwaschbaren Tischdecken diskutiert, die Meinungen darüber sind aber geteilt. Die zwei Hauptargumente für und gegen diese Art der Tischdecke, sind einerseits der praktische Nutzen, durch leichte Pflege und andererseits das zumeist unschöne und somit weniger für dekorative Zwecke geeignete Material – halten sich zumeist die Waage. Doch ist es sowieso schwierig, ein generelles Urteil über abwaschbare Tischdecken abzugeben. Im Endeffekt muss vor dem Kauf im Einzelfall darüber entschieden werden, ob eine abwaschbare Tischdecke sinnvoll wäre oder doch eine „normale“ Tischdecke, beispielsweise aus Baumwolle oder Leinen, besser passen würde. Das Argument der leichteren Pflege ist jedoch definitiv zu berücksichtigen und speziell bei einer Art „Partytischdecke“ oder ganz allgemein im Gastronomiebereich könnte dieses einen Kaufgrund darstellen.
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