Gesundheit
Neue Behandlungsmöglichkeiten bei Herzkrankheiten
Medica: Ärztliches Beratungsportal http://www.herzberatung.de bietet kostenlos telefonische Beratung an
(Köln - 13. November 2006): Das ärztliche Patientenberatungsportal http://www.herzberatung.de veranstaltet zum Start der Medica am 15. November 2006 eine bundesweite Telefon-Beratung. Zwischen 15.00 und 17.00 Uhr steht ein ärztliches Expertenteam für die Beantwortung von Fragen am Telefon kostenlos zur Verfügung. Wie entsteht ein Herzinfarkt? Darf man trotz Herzschwäche aktiv sein? Was ist die optimale Behandlung und wie erhalte ich diese? - Das sind häufige Fragen aus unseren Online-Sprechstunden, erläutert Dr. Ralf D. Fischbach, niedergelassener Internist in Köln und Experte bei herzberatung.de. Mit unserem Beratungsportal möchten wir Menschen helfen, sich zu informieren. Die Entstehung, die Behandlung und auch das Leben bei den meist chronischen Erkrankungen kann entscheidend beeinflusst werden, wenn Patienten aufgeklärt sind und an Ihrer Gesundheit aktiv mitarbeiten.
Zu den Themen Diagnostik und Behandlungsoptionen von Herzinfarkt, Herzinsuffizienz sowie plötzlichem Herztod steht Dr. Kai Magnusson zur Verfügung. Er ist Experte in Sachen Herzerkrankungen und Oberarzt in der Abteilung für Kardiologie, Elektrophysiologie, Angiologie und Intensivmedizin am Evangelischen Krankenhaus Düsseldorf. Allein am plötzlichen Herztod sterben bundesweit jährlich 100.000 Menschen und insgesamt 400.000 Menschen pro Jahr an Herz-Gefäß-Krankheiten. Viele Todesfälle könnten durch eine rechtzeitige Diagnosestellung und optimale Therapie vermieden werden, betont Dr. Ralf D. Fischbach. Unser Beratungsportal herzberatung.de bietet rund um die Uhr sowie kostenlos fachärztliche Beratung an. Unter den Telefonnummern 0221-2705110 und 0221-2705334 steht das Expertenteam der herzberatung.de am 15.11.2006 von 15.00 - 17.00 Uhr den ratsuchenden Gesundheitsinteressierten und Patienten zur Verfügung. Die Online-Sprechstunden auf herzberatung.de betreibt die Qualimedic.com AG.
Autor:
Sven-David Müller-Nothmann
Cholesterinmafia und Ernährungsmärchen Einhalt gebieten: Cholesterinspiegel durch Ernährungsumstellung natürlich senken
Artischocke, Lecithin, Phytosterine und Plantago-ovata-Samenschalen sind Lipidsenkern meist überlegen
(Aachen – 13. November 2006): Auch vier Jahre nach dem Lipobay-Skandal bekommen immer noch viel zu viele Menschen mit nur geringgradig oder mittelschwer erhöhten Cholesterin-Werten Lipidsenker, obwohl allein eine Ernährungsumstellung risikolos die Blutfette senken könnte, kritisiert Ernährungsexperte Sven-David Müller-Nothmann die Machenschaften der Cholesterinmafia. Für den Ernährungsratgeber "Cholesterin natürlich senken" hat er zusammen mit der Ernährungswissenschaftlerin Katrin Raschke die wissenschaftliche Fachliteratur zusammengefasst und kommt zum Ergebnis, dass bis zu 50 Prozent der Lipidsenker-Verordnungen überflüssig sind und die Gesundheit der Patienten unbegründet Gefahren aussetzen. Nicht genug damit, dass die Werbung der Cholesterinmafia, die für rezeptpflichtige Arzneimittel wie Lipidsenker ja eigentlich verboten ist, den Menschen regelrecht einredet, dass jeder Cholesterinwert über 200 mg/dl ein Gesundheitsrisiko darstellt, verunsichern immer noch viele Ernährungsmärchen die Bevölkerung. Niemals hat eine Studie ergeben, dass der Konsum von Hühnereiern, die relativ cholesterinreich sind, den Cholesterinspiegel im Blut erhöhen oder gar ein Herzinfarktrisiko darstellen. Im Gegenteil: verschiedene aktuelle Studien zeigen, dass das Lecithin im Eidotter den Cholesterinspiegel senkt. Durch die Umstellung der Ernährungsweise und die Einnahme von Naturprodukten wie Lecithin, Sojaprodukte, wasserlösliche Ballaststoffe wie Plantago-ovata-Samenschalen, Phytosterine und Artischocke lässt sich der Cholesterinspiegel langfristig problemlos um bis zu 30 Prozent senken. Damit ergibt sich erst bei Cholesterinwerten oberhalb von 300 mg/dl die Notwendigkeit für die Verordnung von Lipidsenkern, erläutert Müller-Nothmann. Und auch bei höheren Werten lässt sich durch eine cholesterinspiegelsenkende Kost die Dosierung von Medikamenten herabsetzen. In ihrem Ernährungsratgeber erläutern die Autoren die Alternativen zu Lipidsenkern der Pharmazeutischen Industrie und beweisen anhand von Studien die Wirksamkeit von Naturprodukten. Die Ernährung stellt gerade für Herz und Gefäße die beste Medizin dar. Ein klassisches Ernährungsmärchen ist auch, dass Olivenöl ein besonders herzgesundes Öl sei. Olivenöl ist reich an cholesterinspiegel-erhöhenden gesättigten Fettsäuren und enthält wenig herzgesunde mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Im Gegensatz zu Raps-, Lein- oder Nussöl ist Olivenöl praktisch frei von Omega-3-Fettsäuren. In 40 leckeren Rezepten beweisen die Autoren Raschke und Müller-Nothmann dem Leser, dass die Umstellung der Ernährungsweise auf cholesterinspiegelsenkende Nahrung mit Genuss einhergeht. Wichtig ist allerdings, dass der Cholesterinspiegel grundsätzlich relativ träge auf diätetische Maßnahmen, Naturstoffe und auch Lipidsenker reagiert, betont Müller-Nothmann. Erst nach zwei bis drei Monaten nach der Ernährungsumstellung sollte eine Laborwertkontrolle stattfinden, die in der Regel beweist, dass Lipidsenker überflüssig sind. Eine Ernährungsumstellung lässt nach der Auswertung von Studien insbesondere das gefäßschädigende LDL-Cholesterin absinken, während das gefäßschützende HDL-Cholesterin nicht abfällt. Den gleichen gesundheitsförderlichen Effekt können viele Lipidsenker nicht nachweisen, mokiert sich Müller-Nothmann. In seinem Geleitwort betont der renommierte Internist und Direktor der Medizinischen Klinik II des Klinikums Darmstadt Professor Dr. med. Hubertus Wietholtz, dass häufig überhaupt keine medikamentöse Therapie bei Hypercholesterinämie notwendig sei, wenn der Patient nur die Kost entsprechend umstelle und mehr Bewegung in den Alltag einfließen lasse. Weitere Informationen über herzgesunde Ernährung und Herzkrankheiten unter http://www.qualimedic.de sowie http://www.herzberatung.de
Bibliografische Daten: Cholesterin natürlich senken, Sven-David Müller und Katrin Raschke, Knaur Verlag München, ISBN 3-426-66783-5, 9,90 €
Journalisten-Service: Rezensionsexemplare können kostenlos unter 0177-2353525 angefordert werden, und die Autoren stehen für Interviews gerne zur Verfügung. Sven-David Müller-Nothmann, Zentrum für Ernährungskommunikation und -beratung (ZEK), Viktoriastraße 8, 52066 Aachen, http://www.svendavidmueller.de. Das ZEK widmet sich der Ernährungsberatung und betreibt Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Bereich Ernährung, Prävention und Diätetik.
Autor:
Sven-David Müller-Nothmann
Mit Zink, Probiotika und Oligofructose jetzt der Erkältung trotzen
Ernährungsexperte Sven-David Müller-Nothmann weiht in die Geheimnisse seines Immunbooster-Drinks ein
(Aachen – 14. November 2006): Bevor die Nasen triefen sowie Husten und Erkältungswehklagen die Lande erfüllen, gibt der Ernährungsexperte Sven-David Müller-Nothmann vom Zentrum für Ernährungskommunikation noch die besten Tipps zur Stärkung der Abwehrkräfte und verrät sein Immunbooster-Drink-Rezept. Studien zeigen, dass das lebenswichtige Spurenelement Zink die schnupfenauslösenden Rhinoviren daran hindert, in den Körper einzudringen. Und außerdem geht bei einer ausreichenden Zinkversorgung die Dauer und Ausprägung einer Erkältung zurück. Menschen, die wenig Fleisch, Meeresfrüchte aber reichlich Vollkornprodukte essen, sind häufig mangelhaft mit Zink versorgt, berichtet Müller-Nothmann aus seiner Praxis. Er empfiehlt daher, zur Vorbeugung in den Erkältungsmonaten November bis März täglich Zink einzunehmen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) weist darauf hin, dass die Aminosäuren Histidin und Cystein die Zinkverfügbarkeit erhöhen. Daher sind Zinkverbindungen wie Zink-Histidin auch Zinksulfat oder Zinkoxid deutlich überlegen. Eine tägliche Dosierung von 15 Milligramm erscheint sinnvoll, während eine tägliche Aufnahme von mehr als 30 Milligramm die Abwehrkräfte schwächt. Viel Zink hilft also nicht viel, betont Ernährungsexperte Müller-Nothmann. Wer reichlich Zink aus natürlichen Quellen aufnehmen möchte, ist auf Rindfleisch, Innereien wie Leber und Austern angewiesen. Wichtig sei auch eine optimale Vitaminversorgung. Auch wenn die Studienlage hinsichtlich des Vitamins C zur Erkältungsabwehr nicht eindeutig sei, sollte in den Wintermonaten täglich Obst und Gemüse auf dem Speiseplan stehen. Für die von der Industrie oft angebotene Kombination von Zink und Vitamin C gibt es keinerlei wissenschaftliche Belege, sodass ich von der Einnahme von Kombinationspräparaten mit Zink und Vitamin C abrate, betont Müller-Nothmann vor dem Hintergrund der wissenschaftlichen Datenlage. Dem Hausmittel „Heiße Zitrone“ spricht der Ernährungsexperte die Wirkung ab, da Zitronensaft nicht genug Vitamin C enthalte, das die Hitzeeinwirkung auch noch weitgehend zerstöre. Probiotika haben nach aktuellen Untersuchungen einen besonders ausgeprägten Einfluss auf die Förderung der Abwehrkräfte. Das Gros der Abwehrkraft entstammt dem darmassoziierten Immunsystem des Dickdarms und das bauen Probiotika wirksam auf und aus. Diätassistent Müller-Nothmann schwört auf Kefir, Brottrunk oder frisches Sauerkraut, um den Körper mit abwehrstärkenden Probiotika zu versorgen. Die den Dickdarm lebend erreichenden Milchsäurebakterien benötigen aber selbst reichlich Nahrung, um sich dauerhaft dort anzusiedeln. Dafür sind wasserlösliche Ballaststoffe wie Oligofructose optimal, erläutert Sven-David Müller-Nothmann, den der Bundespräsident 2005 für seinen Einsatz um die Ernährungsaufklärung mit dem Bundesverdienstkreuz auszeichnete. Der Ernährungsexperte hat einen Immunbooster-Drink entwickelt, der in den Erkältungsmonaten morgens und abends genossen einen Schutz vor Erkältungskrankheiten darstellt.
Immunbooster-Drink:
˝ Glas frisch gepresster Grapefruitsaft
˝ Glas Kefir oder Brottrunk
1 Esslöffel Deutschen Bienenhonig (kaltgeschleudert)
2 Esslöffel Sanddornsaft
Weitere Informationen zur abwehrstärkenden Ernährungsweise und individuelle kostenlose fachärztliche Beratung unter http://www.qualimedic.de
Autor:
Sven-David Müller-Nothmann
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