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Gesundheit

Praktische Umsetzung einer rheuma-adaptierten Ernährungsweise
    Rheumatiker brauchen täglich Fischöl, Zinkhistidin, Vitamin C und E!


    Aachen, 24. Oktober 2006: Grundsätzlich gehören die rheumatischen Erkrankungen mit Ausnahme der Hyperurikämie nicht zu den klassischen ernährungs(mit)bedingten Erkrankungen, erläuterte Ernährungsexperte Sven-David Müller-Nothmann vom Zentrum für Ernährungskommunikation und –beratung (ZEK) vor wenigen Tagen an der RWTH Aachen. Trotzdem sind viele rheumatische Erkrankungen einer wissenschaftlich begründeten Ernährungstherapie durchaus zugänglich. Das trifft insbesondere für die entzündlichen rheumatischen Erkrankungen zu. Die Bildung von proinflammatorischen Entzündungsmediatoren ist abhängig von der Arachidonsäure sowie den Omega-3-Fettsäuren. Um die entzündliche Situation weniger zu unterhalten und dadurch die Morgensteifigkeit der Gelenke sowie die Schmerzsymptomatik zu reduzierten oder zu bessern, hat es sich bewährt die Arachidonsäure-Aufnahme über die Nahrung deutlich zu reduzieren. Arachidonsäure ist eine Fettsäure, die in tierischen Lebensmitteln vorkommt. Vegane Lebensmittel sind frei von Arachidonsäure. Die Arachidonsäure steht am Anfang der Kaskade der Bildung von Mediatoren, die die entzündliche Situation verschlimmern. Demgegenüber sind bestimmte Omega-3-Fettsäuren, die insbesondere in maritimen Quellen wie Kaltwasserfische oder Meerenalgen vorkommen, in der Lage antientzündliche Effekte auszuüben. Grundsätzlich sollten Menschen, die auf eine rheuma-adaptierte Ernährungsweise ansprechen, eine Kost einhalten, die arm an tierischen Fetten ist und vegan orientiert ist. Fettarme Milchprodukte und Omega-3-Fettsäure-reicher Fisch bilden die hochwertigen Proteinquellen in dieser Kost. Viele Rheumatiker werden mit Glucocorticoiden behandelt und müssen daher auf eine Kalziumzufuhr von mindestens 1250 mg/d achten. Zur Resorptionsverbesserung sollte auf eine ausreichend Vitamin D – Zufuhr oder – Substitution geachtet werden. Um die notwendige Omega-3-Fettsäure Aufnahme zu gewährleisten, ist es erforderlich diese als Medikament (beispielsweise Ameu) zu substituieren. Die Wirkung von Vitamin E ist bei rheuamtischen Erkrankungen nicht eindeutig belegt, so dass hier keine klare Empfehlung zur Substitution gegeben werden kann. Sinnvoll wäre eine Zufuhr von 200 bis 400 mg täglich. Dabei ist darauf zu achten, dass Vitamin C zu E im Verhältnis 2 zu 1 zugeführt wird, um negativen Folgen des Vitamin E vorzubeugen. Das Spurenelement Zink wirkt entzündungshemmend und sollte daher täglich zugeführt werden. Da organische Zinkverbindungen besser bioverfügbar sind als anorganische Zinkverbindungen, sollte Zinkhistidin (beispielsweise Curazink) der Vorrang eingeräumt werden. Übergewichtige Rheumatiker sollten ihr Gewicht langsam reduzieren, um Gichtanfällen vorzubeugen. Um den Arachidonsäure-Spiegel zu Beginn der diätetischen Therapie zu reduzieren, ist es durchaus sinnvoll zu proteinmodifiziertem Fasten zu raten. Abschließend empfahl Sven-David Müller-Nothmann sein gerade erschienenes Patientenbuch Ernährungsratgeber Rheuma – Genießen erlaubt.

    Literatur:
    Beim Verfasser
    Praxis der Diätetik und Ernährungsberatung, Hippokrates Verlag, 39,95 Euro
    Berufspraxis für DiätassistentInnen und Diplom OecotrophologInnen, Hippokrates Verlag, 39,95 Euro


    Patientenliteratur:
    Ernährungsratgeber Rheuma, genießen erlaubt, Christiane Weißenberger und Sven-David Müller-Nothmann, Schlütersche Verlagsgesellschaft, 12,90 Euro
    Rheuma- und Gicht-Ampel, Sven-David Müller, Knaur Verlag, 8,90 Euro


    Autor:
    Sven-David Müller-Nothmann



Bienenstich für Diabetiker! Diabetesspezialisten bringen Backbuch für Diabetiker heraus
    Aachen, 26. Oktober 2006: Jetzt ist der „Ernährungsratgeber Backen bei Diabetes – Genießen erlaubt!“ von den ausgewiesenen Diabetesexperten Christiane Weißenberger und Sven-David Müller-Nothmann im Verlag Schlütersche erschienen. Auf 132 Seiten zeigen die Autoren, dass diabetesgerechte Ernährungsweise und Schlemmen sich nicht ausschließen. In über 50 reich und vierfarbig, appetitlich bebilderten, süßen und pikanten Rezepten geben sie Diabetikern und allen, die auf Zucker verzichten möchten oder müssen Anregungen sowie Informationen über zuckerfreie Bäckerei. Auch Diabetiker müssen nicht auf den Genuss von Quiches, Kuchen und Gebäck verzichten! Der „Ernährungsratgeber Backen bei Diabetes“ informiert ausführlich über Diabetes mellitus und zeigt Möglichkeiten der modernen Behandlung. Der Ratgeber regt zum kreativen zuckerfreien Backen an und fasst die wichtigsten Informationen zur modernen Diabetesernährung zusammen. Er enthält Rezepte, die sicher gelingen - von Pikantem wie Quiche Lorraine, über Brote und Brötchen bis hin zu Kuchenklassikern wie dem Bienenstich. Alle Rezepte enthalten Angaben zu Kilokalorien, Eiweiß, Fett, Kohlenhydraten, Ballaststoffen und Broteinheiten (BE) und die Autoren haben sie um zusätzliche Tipps ergänzt. Mir war es ein besonderes Anliegen, dieses Buch zu schreiben, denn ich bin seit 1976 selbst Diabetiker, betont Diabetesberater Sven-David Müller-Nothmann. Ich erkrankte zu einer Zeit an der chronischen Stoffwechselstörung, zu der sozusagen schon der Ausspruch des Wortes Zucker oder Süßigkeit verboten war. Doch das hat sich geändert und die moderne Diätetik zeigt, dass Diabetiker auf praktisch nichts verzichten müssen. Christiane Weißenberger, die als Diabetesassistentin in Aschaffenburg tätig ist, hat in ihrer Versuchsküche zusammen mit Sven-David Müller-Nothmann alle Rezepte kreiert und an die Ernährungsbedürfnisse von Diabetikern angepasst. Dabei ist es uns gemeinsam gelungen, leckere Rezeptideen zu entwickeln, die den Blutzuckerspiegel entlasten und gleichzeitig weniger zu B(a)uche schlagen, als herkömmliche Backrezepte, so Müller-Nothmann. Backen kann gesund sein, wenn es so erfolgt, wie in unserem neuen Ratgeber-Backbuch beschrieben! Eine Einführung in die moderne Diabetes-Ernährungsweise sowie viele Tabellen und Tipps runden den Ratgeber ab. Sven-David Müller-Nothmann ist als ausgebildeter Diätassistent und Diabetesberater der Deutschen Diabetes Gesellschaft als Diät- und Diabetesexperte aus Presse, Funk und Fernsehen bekannt. Für seinen Einsatz um die Ernährung und den Diabetes mellitus erhielt er im vergangenen Jahr das Bundesverdienstkreuz. Weißenberger und Müller-Nothmann freuen sich besonders, dass die Schlütersche Verlagsgesellschaft, Hannover, in den kommenden Jahren eine Serie mit mindestens zehn Ernährungsratgebern zu den wichtigsten ernährungsabhängigen Erkrankungen mit dem bekannten Autorenteam herausgeben möchte. Neben dem Ernährungsratgeber Backen bei Diabetes sind bereits der Ernährungsratgeber Gicht und der Ernährungsratgeber Rheuma erschienen. Unser Ziel ist es aufzuzeigen, dass viele Krankheiten durch einfache Modifikationen der Ernährungsweise behandelbar sind. Bibliografische Daten: Ernährungsratgeber Backen bei Diabetes – Genießen erlaubt!, Christiane Weißenberger und Sven-David Müller-Nothmann, Verlag Schlütersche, ISBN 3899935268, 12,90 Euro.

    Journalisten-Service: Rezensionsexemplare stehen auf Abruf zur Verfügung. Die Autoren stehen für Interviews gerne zur Verfügung. Rezepte und Fotos können angefordert werden: info@svendavidmueller.de

    Autor:
    Sven-David Müller-Nothmann



Bestseller für Diabetiker: Zimt gegen Zucker
    Mit Ceylon-Zimt oder wässrigem Zimtextrakt können Typ 2 Diabetiker gefahrlos auf natürliche Weise den Blutzucker senken!

    (27. Oktober 2006 – Koeln): Aus Anlass der Frankfurter Buchmesse erschien die zehnte Auflage des Bestseller-Ratgebers für Diabetiker Zimt gegen Zucker. Mit mehr als 50.000 verkauften Exemplaren ist es dem Autorenduo Claudia Reimers und Sven-David Mueller-Nothmann gelungen, die wissenschaftlichen Erkenntnisse zur blutzuckersenkenden Wirkung des Gewürzes Zimt Diabetikern zu vermitteln. Schon ein Gramm täglich ist ausreichend, den Blutzucker deutlich zu senken. In einer Studie ermittelten die Wissenschaftler eine Blutzuckerreduktion durch das in Deutschland seit Jahrhunderten als Weihnachtsgewürz bekannte Zimt um bis zu 29 Prozent. Zimt ist auch deshalb ein effektiver Bestandteil einer ergaenzenden Diabetestherapie, da es das gefäss-schädigende LDL-Cholestern wirksam senkt. In ihrem Buch beschreiben Ernährungswissenschaftlerin Dipl. oec. troph. Claudia Reimers und Diabetesberater Sven-David Müller-Nothmann eine moderne Diabetestherapie und klären Diabetiker über die Notwendigkeit der strukturierten Schulung auf. Gut aufgeklärte Diabetiker sind einfach besser eingestellt und erleiden weniger diabetesbedingte Folgeerkrankungen, machte Müller-Nothmann, der selbst seit 1976 an Diabetes mellitus erkrankt ist, deutlich. Der Ratgeber enthält ein 14-Tageprogramm zur gezielten natürlichen Blutzuckersenkung und Abbau von Körperfett. Natürlich kann Zimt eine gesunde Ernährungsweise, die bei Übergewicht zur nachhaltigen und dauerhaften Gewichtsreduktion führt, eine Bewegungstherapie sowie gegebenenfalls Medikamente nicht ersetzen, aber wirkungsvoll ergänzen, betonte der erfahrene und aus Presse, Funk und Fernsehen beliebte Diabetesexperte, der selbst täglich Zimt in seinen Speiseplan einbaut. Wer kein Zimt mag, kann auf Zimtpräparate aus der Apotheke oder dem Reformhaus zurückgreifen. Diese Präparate sind auch cumarinfrei, wenn sie wässrigen Zimtextrakt oder Ceylon Zimt enthalten. Die Verwendung von einem Gramm Zimt täglich ist aber grundsätzlich völlig unbedenklich. Der Ratgeber enthält reichlich Praxistipps für Typ 2 Diabetiker, die Müller-Nothmann während seiner 10jährigen Tätigkeit in der Diabetikerschulung an der Universitätsklinik Aachen sammelte. Die Ernährungswissenschaftlerin Claudia Reimers hat sich wissenschaftlich intensiv mit Zimt und seinen gesundheitlichen Effekten befasst. Das Literaturstudium ergab für sie wie für Diabetesberater Sven-David Müller-Nothmann die Notwendigkeit zur Herausgabe des Ratgebers Zimt gegen Zucker (Knaur Verlag, ISBN 3-426-64264-6, 7,90 Euro).

    Redaktionsservice: Rezensionsexemplare koennen unter info@svendavidmueller.de oder 0177-2353525 angefordert werden. Die Autoren stehen für Interviews gerne zur Verfügung.

    Autor:
    Sven-David Müller-Nothmann

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