Geld
Optionsscheine - Die Alpha Opportunity im Termingeschäft
Ursprünglich sind Optionsscheine mit den Optionsanleihen einhergegangen, die im Rahmen einer bedingten Kapitalerhöhung einer Aktiengesellschaft begeben werden und neben dem Gläubigerrecht aus der Anleihe zusätzlich im Optionsschein das Bezugsrecht auf junge Aktien verbriefen. Damit waren die Optionsanleihen die Alpha Opportunity, um an Optionsscheine heranzukommen. Dabei gibt es drei mögliche Notizen an der Börse zu einer Optionsanleihe: Anleihe cum (Anleihe mit Optionsschein), Anleihe ex (Anleihe ohne Optionsschein) und warrant (nur der Optionsschein).
Optionsscheine - in der vorgenannten Gestalt - verbriefen das Recht die genannte Aktie (als Basiswert) zu einem im vornherein bestimmten Zeitpunkt zu einem bereits festgelegten Preis zu kaufen. Dieses Recht gibt es natürlich nicht umsonst, so dass der Kurs der Optionsanleihe auch den Preis des Optionsscheins widerspiegelt. Und während der Kurs einer normalen Anleihe, sofern sie an der Börse notiert wird, vorrangig vom Zinsniveau beeinflusst wird, spielen für die Kursentwicklung der Optionsanleihe sowohl das Zinsniveau als auch der Kurs der entsprechenden Aktie eine Rolle. Denn der Kurs der Aktie ist wesentlich für den Inneren Wert des Scheins, der wiederum - neben der verbleibenden Laufzeit des Optionsscheins - maßgeblich für den Preis des Optionsscheins ist.
Als AlphaOpportunity ein Beispiel zur Ermittlung des Inneren Wertes:
Der Kurs der Aktie betrage 100 €, der Preis, zu dem die Aktie über Wahrnehmung des Optionsrechtes erworben werden kann, betrage 80 €. Damit hat der Optionsschein einen Inneren Wert von ungefähr 20 €, da es möglich wäre die Aktie für 80 € unter Verwendung des Rechts aus dem Optionsschein zu beziehen und für annähernd 100 € an der Börse zu veräußern. Der Börsenkurs der alten Aktie kann nur annähernd den Wert der bezogenen jungen Aktie widerspiegeln, da diese noch nicht dividendenberechtigt ist.
Im Laufe der Zeit erfreute sich der Optionsschein einer immer größeren Beliebtheit und wurde schließlich von verschiedenen Kreditinstituten losgelöst von einer Kapitalerhöhung begeben, sodass Optionsscheine nicht nur Aktien als Basiswert haben können, sondern auch Optionsscheine auf Indizes angeboten werden. Überdies gibt es Optionsscheine, die nicht nur das Kauf- sondern auch ein Verkaufsrecht verbriefen. In dieser Ausgestaltung sind die Optionsscheine daher neben der Alpha Opportunity, eventuell an einer Kapitalerhöhung zu schon im Vorhinein festgelegten Konditionen teilzunehmen, auch Spekulationsobjekt. Dies ist insbesondere so, weil der Preis des Optionsscheins ein Bruchteil des Kurses des Basiswerts beträgt, aber voll an der Änderung dieses Kurses partizipiert - natürlich in beide Richtungen - wie anhand des Beispiels nachvollziehbar ist. Man spricht auch von einer Hebelwirkung.
Autor: Thomas Kroll
Baufinanzierung - Immobilienfinanzierung
Bei den meisten Immobilienkäufern und Bauherren verhält es sich so, dass diese nicht über so viel Eigenkapital verfügen, dass sie das Vorhaben vollständig selbst bezahlen können. In den meisten Fällen ist es so, dass eine Baufinanzierung oder eine Immobilienfinanzierung abgeschlossen werden muss. Doch gerade mit diesem Thema beschäftigen sich viele der angehenden Immobilienkäufer nicht intensiv genug oder auch erst viel zu spät.
Wenn man eine Baufinanzierung benötigt, dann ist es wichtig, dass man sich rechtzeitig mit der Thematik beschäftigt. Leider hört man immer wieder von Fällen, wo sich Leute Immobilien gekauft - also den Notarvertrag bereits unterschrieben haben - und später die Finanzierung nicht genehmigt wurde. Doch wenn man sich früh genug um die Finanzierung kümmert, dann kann einem so etwas nicht passieren.
Wer sich frühzeitig um die Immobilienfinanzierung kümmert läuft auch nicht Gefahr, die Finanzierung zu einem überteuertem Zinssatz abzuschließen - denn wer frühzeitig mit der Suche beginnt, der hat auch genug Zeit um die Finanzierungsangebote einzelner Banken miteinander vergleichen zu können. Deshalb sollte man sich auch stets bei mehreren Banken entsprechende Angebote für einen Baufinanzierung einholen. Denn es ist schon erstaunlich wie enorm sich die Zinssätze von Bank zu Bank unterscheiden können. Je nach Bank kann der Zinsvorteil um bis zu 0,5 Prozent betragen.
0,5 Prozent an Zinsunterschied mögen sich vielleicht nicht besonders groß anhören, doch wenn man dies einmal auf den durchschnittlichen Finanzierungsbetrag von 130.000 Euro umlegt, dann macht das über die gesamte Finanzierungsdauer schon den Preis eines Kleinwagens aus. Folglich lohnt es sich auf jeden Fall bei mehreren Banken und Kreditinstituten sein Immobilienprojekt vorzustellen und sich entsprechende Finanzierungsangebote einzuholen.
Autor: Heinz Wiedow
Sicherheit und Transparenz- wichtige Voraussetzungen im Fondsgeschäft!
Immer mehr private Anleger entscheiden sich für Anlagen im Fondsbereich. Um jedoch den Überblick zu behalten, sollte immer ein Fonds Vergleich erfolgen.
Dabei spielt Sicherheit immer eine übergeordnete Rolle. Die Wahl der jeweiligen Anlagestrategie, die Erfolgskontrolle wie auch die technische Abwicklung stehen dabei immer im Focus des Anlegers. Kleinanleger erhalten die Möglichkeit, Erspartes nach dem bewährten Prinzip der Risikostreuung am Geld-, Kapital- oder Grundstücksmarkt anzulegen. Ein Investmentzertifikat erhält der Anleger für die Zurverfügungstellung von Geldern, das den Anspruch auf einen bestimmten Teil des Fondsvermögens ausweist. Macht es die jeweilige finanzielle Situation erforderlich, hat der Anleger auch die Möglichkeit, erworbene Zertifikate wieder an die Gesellschaft zurück zu geben.
Die Grundidee breiter Publikumsfonds ist, Gelder vieler Anleger in einem großen Topf zu sammeln, um dann investieren zu können. Professionelle Fondsmanager haben die Möglichkeit, breit gefächert in attraktiv erscheinende Anlagen zu investieren. Beispielsweise stehen dafür Aktien-, Renten-, gemischte Wertpapier- oder Geldmarktfonds zur Verfügung. Sind die erstgenannten Fonds auf eine längere Anlagezeit ausgelegt, entwickelt sich der Geldmarktfonds, der auf eine kurzfristige Anlagezeit ausgerichtet ist, zu einem echten Konkurrenzprodukt zu den herkömmlichen Bankeinlagen.
Investmentfonds werden in Deutschland von ausländischen und inländischen Gesellschaften angeboten. Deutsche Investmentgesellschaften (Kapitalanlagegesellschaften) besitzen den Status von Kreditinstituten und unterliegen dem Investmentgesetz. Erwirbt der Anleger Anteilscheine einer inländischen Gesellschaft, wird er kein Mitgesellschafter der Kapitalanlagegesellschaft, sondern seine Einzahlungen werden einem sogenannten Sondervermögen (Investmentfonds) zugeführt, das von einer Kapitalanlagegesellschaft verwaltet wird.
Um den Anleger vor Verlust seines Vermögens zu schützen, muss das Sondervermögen vom eigenen Vermögen der Gesellschaft getrennt gehalten werden und haftet nicht für Schulden der Kapitalanlagegesellschaft. Unter anderem bewirkt diese Trennung auch, dass die angelegten Gelder für Forderungen Dritter gegenüber der Kapitalanlagegesellschaft geschützt sind.
So lautet die Antwort auf die Frage wie sicher das Geld auf diese Art und Weise angelegt ist: Ja, denn laut Gesetz ist derart angelegtes Geld Sondervermögen, das auch im Falle einer Pleite der Fondsbank oder Investmentgesellschaft als geschützt gilt.
Autor: Robert Jacobi
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